Hoenle entwickelt CMR-freies UV-Maskingmaterial

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Hoenle CMR-freies UV-Maskingmaterial
Das UV-härtende Maskingmaterial Vitralit Mask E-20131 von Hoenle schützt gezielt Oberflächenbereiche einer Hüftprothese während der Oberflächenbehandlung (Bild: Hoenle)

Hoenle Adhesives bringt mit Vitralit Mask E-20131 ein neues UV- und lichthärtendes Maskingmaterial auf den Markt. Die abziehbare Schutzbeschichtung schützt empfindliche Bauteilbereiche bei Sandstrahl- und Reinigungsprozessen und lässt sich rückstandsfrei entfernen.

Hoenle Adhesives hat mit Vitralit Mask E-20131 ein neues Maskingmaterial für den temporären Schutz von Bauteiloberflächen entwickelt. Das UV- und lichthärtende Material wurde speziell für den Herstellungsprozess orthopädischer Implantate entwickelt und ist biokompatibel gemäß ISO 10993-5. Es handelt sich um ein lösungsmittelfreies, einkomponentiges Acrylat-System, das zuverlässige Abdeck- und Schutzbeschichtungseigenschaften bietet. Das flüssige Material ist CMR-frei und zeichnet sich durch eine scherverdünnende Rheologie aus, die einen präzisen und kontrollierten Auftrag auch auf komplexen Geometrien ermöglicht. Das Masking schützt empfindliche Oberflächen bei Reinigungs-, Sandstrahl-, Polier- und Beschichtungsprozessen. Es lässt sich mit einer Spritze, einem Pinsel, durch Tauchen oder Sprühen auftragen und härtet innerhalb von Sekunden unter UV- oder sichtbarem Licht aus.

UV-härtende Schutzbeschichtung für komplexe Bauteilgeometrien

Das durchsichtige grüne Maskingmaterial wird gebrauchsfertig geliefert und eignet sich sowohl für die manuelle Dosierung als auch für automatisierte Auftragssysteme. Sein thixotropes Verhalten verhindert unerwünschtes Verlaufen und gewährleistet eine gleichmäßige Abdeckung der Zielbereiche. Die grüne Farbe erleichtert die visuelle Kontrolle des Auftrags und der vollständigen Entfernung. Vitralit Mask E-20131 ist mit 365-nm- und 405-nm-LED-Aushärtungssystemen kompatibel und ermöglicht auch die robotergestützte Maskierung komplexer 3D-Geometrien. Das ausgehärtete Material ist für einen typischen Betriebstemperaturbereich von -45 °C bis +145 °C ausgelegt und erreicht eine Bruchdehnung von etwa 210 %. Nach der Oberflächenbehandlung lässt sich die Schutzbeschichtung rückstandsfrei abziehen. Ein kurzes Einweichen in 80 °C heißem Wasser erleichtert bei Bedarf die Entfernung, ohne dass aggressive Chemikalien erforderlich sind. Das neue Maskingmaterial ist ab sofort erhältlich.

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